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News & Events

Fußball

Kramer träumt von WM in Russland
Weltmeister Christoph Kramer von Bundesligist Borussia Mönchengladbach hat die Teilnahme an der WM in Russland (14. Juni bis 15. Juli) noch nicht abgeschrieben."Die WM ist im Hinterkopf, im Fußball kann es immer sehr schnell gehen", sagte der Mittelfeldspieler im Interview mit dem Podcast "Zweierkette" von Amazon Music. "Es ist immer gut, sich auch im Verein auf internationaler Bühne beweisen zu können, das spielt für den Bundestrainer auch eine Rolle. Aber diese Voraussetzungen hatte ich 2014 auch nicht und stand trotzdem im Kader", betonte Kramer.Die jüngste Niederlagenserie der Gladbacher (vier Pleiten in Folge) macht den Ex-Leverkusener ziemlich ratlos: "Man kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben gegen Dortmund nur zwei Chancen zugelassen und selbst zehn bis zwölf richtig gute Chancen kreiert. Dass daraus nichts entstanden ist, kann man im Fußball oft nicht erklären. In unserer aktuellen Phase ist es einfach Pech, das macht keiner mit Absicht. Das Spielglück kommt mit harter Arbeit wieder."Man müsse die Wende im Spiel am Samstag (ab 15 Uhr im LIVETICKER) bei Aufsteiger Hannover 96 erzwingen. "Jeder schlägt jeden. Wir müssen jetzt wieder punkten und den Bock umstoßen. Natürlich wollen wir nach Europa, aber jetzt müssen wir erst wieder Punkte einfahren", so Kramer.weiterlesen...
Frankfurts Videowall wird zum Lacher
Das erste reguläre Montagsspiel der Bundesliga zwischen Eintracht Frankfurt und RB Leipzig (2:1)  sorgte am Montag für reichlich Gesprächsstoff. Neben massiven Protesten der Eintracht-Fans sorgte aber der Klub selbst für den Lacher des Spiels. Bei den beiden Toren der Eintracht durch Timothy Chandler (22.) und Kevin-Prince Boateng (26.) sorgte ein lustiger Einspieler auf der Videowall für Erheiterung auf den Rängen.Zu sehen ist ein Mann in seinem Auto, der eine schräge Gesangseinlage zum besten gibt. "Montag, ja heute ist Montag, endlich, scheiß Wochenende vorbei! Ja, Schluss mit der Sauferei, endlich arbeiten, ja, ja, ja, ja", grölte der Mann in seinem Wagen. Fans mit massiven ProtestenMit Trillerpfeifen und Tröten sorgten die Anhänger der Heimmannschaft bei gegnerischem Ballbesitz für eine ohrenbetäubende Geräuschkulisse. Vor Spielbeginn wurden Teile der Fankurve zudem in den Innenraum gelassen, um auch dort in einem geordneten Protest ihre Banner zu präsentieren. Der Verein hatte die Maßnahme im Vorfeld offiziell genehmigt, der Spielbeginn verzögerte sich um mehrere Minuten. Dazu demonstrierten die Anhänger auf einer Vielzahl von Plakaten in der Commerzbank-Arena gegen die Ansetzung der Partie. Auch die zweite Hälfte begann mit einigen Minuten Verspätung. Denn die Fans hatten einige Hunderte Tennisbälle auf den Rasen geschmissen und zudem unzählige Rollen Klopapier, die zunächst von fleißigen Helfern entfernt werden mussten. Mit Staubsaugern und Besen schafften es die "Reinigungskräfte" aber relativ schnell, den Platz wieder bespielbar zu machen.  weiterlesen...
Neuer Ärmelsponsor für FC Bayern
Der deutsche Meister Bayern München baut seine Geschäftsbeziehungen nach Katar offenbar weiter aus.Der Verein bestätigte laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung das künftige Engagement von Qatar Airways als Ärmelsponsor für fünf Jahre. Der Marketingvorstand der Bayern, Andreas Jung, sagte der FAZ, dass für die Internationalisierungsstrategie des Klubs ein solcher Partner "sehr gut" passe. "Qatar Airways expandiert gegenwärtig und erschließt sich neue Destinationen auf dem asiatischen sowie amerikanischen Markt. Das kommt unserer Internationalisierung entgegen, hier werden wir gemeinsame Strategien entwickeln können", betonte Jung.Lufthansa nicht bereit, Qatar Airways zu überbietenDie Fluglinie löst bei den Münchnern den deutschen Konkurrenten Lufthansa ab, der 16 Jahre mit dem Klub kooperierte, und soll dabei zugleich den derzeitigen Vertrag des Hamad International Airport in Katars Hauptstadt Doha aus der gleichen Staatsholding übernehmen.Der FAZ zufolge soll der neue Sponsor jährlich deutlich mehr als die bisherigen zehn Millionen Euro zahlen, die München momentan für das Sponsoring durch die katarische Flughafengesellschaft erhält. Die Lufthansa war angeblich nicht bereit, die Offerte des früheren Hauptsponsors des spanischen Nobelklubs FC Barcelona zu überbieten.Bayern wehren sich gegen KritikMünchens Verbindungen nach Katar sorgen wegen der Menschenrechtssituation im Gastgeberland der WM-Endrunde 2022 wiederholt für Kritik. Seit mehreren Jahren halten die Bayern in der Winterpause ihr Trainingslager in dem Wüstenstaat ab. Zuletzt bereitete sich auch erstmals das Frauen-Team der München in dem Emirat auf die Bundesliga-Rückrunde vor.Die Bayern entgegnen der wiederkehrenden Kritik, dass der Klub durch seine Kontakte vor Ort für Verbesserungen in strittigen Fragen eintrete und auch schon gesorgt habe.Anfang des Jahres führte Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge in dem Zusammenhang außerdem aus, dass der geschäftsführende Bundesaußenminister Sigmar Gabriel die Sichtweise der Bayern teile.weiterlesen...
Fix: Labbadia übernimmt Wolfsburg
Bruno Labbadia ist ab sofort neuer Cheftrainer des VfL Wolfsburg. Damit bestätigte der Klub am Dienstagmittag entsprechende SPORT1-Informationen.Der 52-Jährige tritt die Nachfolge des am Montag überraschend zurückgetretenen Schweizers Martin Schmidt an. Am Vormittag einigte sich der VfL mit Labbadia auf eine Zusammenarbeit bis Sommer 2019."Wir freuen uns sehr, dass wir Bruno Labbadia für den VfL gewinnen konnten. Jetzt müssen wir alle nach vorne schauen und unsere Aufgaben mit Ruhe und Geschlossenheit angehen", erklärte VfL-Geschäftsführer Dr. Tim Schumacher.Sportdirektor Olaf Rebbe lobte den neuen Mann als "sehr erfahrenen Trainer, der seine Qualitäten in der Bundesliga schon mehrfach unter Beweis gestellt hat".Für Labbadia dürfte die Erfahrung im Abstiegskampf gesprochen haben. Der frühere Stürmer rettete vor drei Jahren den HSV mit einer famosen Aufholjagd vor dem fast sicheren Abstieg. Neben Labbadia wurden auch Jens Keller, Markus Weinzierl (beide vereinslos), Lucien Favre (OGC Nizza) und Kenan Kocak (SV Sandhausen) gehandelt.Favre bestritt Kontakt zu WölfenFavre hatte einen Kontakt allerdings am Vormittag bestritten. "Ich bin überrascht über diese Spekulation" sagte er auf SPORT1-Nachfrage. "Wolfsburg ist absolut kein Thema. Ich bin in Nizza. Punkt. Schluss."Labbadia leitet bereits um 16 Uhr das Nachmittagstraining."Ich fühle mich gut und ausgeruht und freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit meiner neuen Mannschaft", wird der Coach in der Pressemitteilung des Klubs zitiert.Der ehemalige Bundesliga-Topstürmer hat in seiner Trainerkarriere bislang unter anderem bei Bayer Leverkusen, dem VfB Stuttgart und dem Hamburger SV gearbeitet.Endspiel als Grund für RücktrittDer neue Trainer ist gefunden, sein Vorgänger hatte offenbar keine Lust auf ein Endspiel. Am Dienstag nannte die Wolfsburger Allgemeinen Zeitung den Grund für Schmidts Rücktritt. Der Ausblick auf die zum Abstiegs-"Endspiel" ausgerufene Partie bei seinem Ex-Klub Mainz soll ihn zu diesem Schritt bewogen haben.Möglicherweise habe er einen Spießrutenlauf und fehlende Rückendeckung bei einer Niederlage befürchtet. Wohl nicht zu Unrecht. In 19 Bundesligaspielen unter seiner Regie kamen die Niedersachsen nur auf 20 Zähler - das macht einen katastrophalen Punkteschnitt von 0,95 Zählern. Mit so einer Bilanz steigt man ab.Dass Schmidt nur wenige Tage nach den Rücktritts-Gerüchten um Rebbe seinen Posten niederlegte, lässt zumindest aufhorchen. Zwar hatte der Klub umgehend einen entsprechenden Medienbericht dementiert und seinem Sportdirektor den Rücken gestärkt, doch Rebbe steht mehr denn je unter Druck. Scheitert Labbadia, scheitert auch der junge Nachfolger von Klaus Allofs. Führungskrise Grund für TalfahrtDie Probleme des VfL liegen aber viel tiefer. Begleitet wird die sportliche Talfahrt von einer Führungskrise, die hausgemacht ist. Derzeit erledigt in Tim Schumacher ein Geschäftsführer die Arbeit von einst vier Leuten. Ein Jurist ohne Fußball-Hintergrund. Rebbe wurde die Aufnahme in die Geschäftsführung verwehrt, dadurch wurde seine Position intern wie extern geschwächt. Unterstützung erhält der Manager-Novize so gut wie keine. Von wem auch?Ein starkes Duo wie einst Klaus Allofs und Dieter Hecking, das die sportlichen Interessen des Vereins im VW-Konzern offensiv vorbringen und dadurch Erfolge wie den Pokalsieg und die Vizemeisterschaft 2015 feiern konnte, ist nicht in Sicht. Volkswagen hat noch immer mit den Auswirkungen der Abgas-Affäre zu kämpfen, das Wohlergehen der Tochtergesellschaft VfL ist da zweitrangig.Nicht wenige Fans befürchten, dass manche Spieler ähnlich denken. Ein großer Zusammenhalt der qualitativ guten und auch gut bezahlten Einzelspieler war auch in dieser Saison nicht zu erkennen. Hier wird Labbadia ansetzen müssen. weiterlesen...
Wird Labbadia im dritten Anlauf Wölfe-Coach?
Und wieder sucht der VfL Wolfsburg einen neuen Cheftrainer.Der Rücktritt von Martin Schmidt traf den aktuellen Tabellen-14. allerdings unvorbereitet. "Das war in keiner Form für die Verantwortlichen vorhersehbar", erklärte ein Insider SPORT1.Nur 154 Tage war Schmidt im Amt. Lediglich Valerien Ismael (18. Oktober 2016 bis 26. Februar 2017) wies in den vergangenen sieben Jahren eine kürzere Amtszeit bei den Wölfen vor. Schmidt hatte erst im vergangenen September Andries Jonker beerbt.Am kommenden Freitag wäre Schmidt mit den Niedersachsen auf seinen Ex-Klub Mainz 05 getroffen. Nun sitzt wahrscheinlich schon sein Nachfolger auf der VfL-Bank.Labbadia heißester AnwärterNach SPORT1-Informationen ist Bruno Labbadia heißester Anwärter auf die Nachfolge. Schon zweimal wollten die VfL-Verantwortlichen den 52-Jährigen haben. Und Labbadia würde es auch machen.Er war zuletzt schon bei Werder Bremen im Gespräch, sagte aber ab, weil ihm die Gespräche nicht professionell genug gewesen sein sollen.Labbadia wurde am 25. September 2016 beim Hamburger SV beurlaubt, seitdem ist er ohne Job. Die Bild sieht in Jens Keller den Favoriten auf die Schmidt-Nachfolge. Der 47-Jährige war erst am 4. Dezember bei Zweitligist Union Berlin entlassen worden und stünde sofort zur Verfügung.Keller ist nicht abgeneigt - Favre hat keine LustZwar gab es nach SPORT1-Informationen bislang keinen Kontakt. Aber Keller wäre nicht abgeneigt, sich mit den Verantwortlichen zusammenzusetzen.Als Profi spielte Keller von 1996 bis 1998 für die Wolfsburger, mit denen er 1997 in die Bundesliga aufstieg.Weitere Namen, die in der Autostadt gehandelt werden: Markus Weinzierl, Andre Schubert und Lucien Favre.Der 60-jährige Favre ist aktuell Trainer beim französischen Erstligisten OGC Nizza. "Ich bin überrascht über diese Spekulation" sagte er auf SPORT1-Nachfrage. "Wolfsburg ist absolut kein Thema. Ich bin in Nizza. Punkt. Schluss."weiterlesen...
RB-Profi beschimpft Eintracht-Protestfans: "Vollidioten!"
Die Fans von Eintracht Frankfurt haben das erste reguläre Montagsspiel der Bundesliga gegen RB Leipzig mit massiven Protesten begleitet.Mit Trillerpfeifen und Tröten sorgten die Anhänger der Heimmannschaft während des 2:1-Siegs bei gegnerischem Ballbesitz für eine ohrenbetäubende Geräuschkulisse. Vor Spielbeginn wurden Teile der Fankurve zudem in den Innenraum gelassen, um auch dort in einem geordneten Protest ihre Banner zu präsentieren. Der Verein hatte die Maßnahme im Vorfeld offiziell genehmigt, der Spielbeginn verzögerte sich um mehrere Minuten. Dazu demonstrierten die Anhänger auf einer Vielzahl von Plakaten in der Commerzbank-Arena gegen die Ansetzung der Partie. Auch die zweite Hälfte begann mit einigen Minuten Verspätung. Denn die Fans hatten einige Hunderte Tennisbälle auf den Rasen geschmissen und zudem unzählige Rollen Klopapier, die zunächst von fleißigen Helfern entfernt werden mussten. Mit Staubsaugern und Besen schafften es die "Reinigungskräfte" aber relativ schnell, den Platz wieder bespielbar zu machen.  Hellmann: Protestkultur muss Platz haben"Wir hatten die Sorge, dass sich die Proteste auch ins Spiel verlagern. Daher sind wir froh, dass alles friedlich verlaufen ist", meinte Frankfurts Vorstandsmitglied Axel Hellmann nach der Partie bei SPORT1. "Ich wünsche mir, dass Bundesligaspiele so begleitet werden, wie es sich gehört. Nämlich stimmungsvoll, mit Anfeuerungen der jeweiligen Fans." Die Eintracht sei "in einer Interessenabwägung"."Wir wussten, dass es Proteste gibt. Wenn wir diese Proteste nicht in irgendeiner Form kanalisieren, diskutieren und sie auch zulassen bzw. dulden, dann werden sie einen Weg gehen, der uns noch weniger gefällt und dem Fußball auch nicht gut tut."Es sei ein Nachdenken vonnöten, wie sich solche Situationen vermeiden ließen. "Ein gesundes Maß an Protestkultur", ergänzte er bei Eurosport, "muss in einem solchen Stadion aber seinen Platz haben."Ähnlich sah es Eintracht-Coach Niko Kovac. "Der Protest ist friedlich abgelaufen, es gab keine Gewalt. Und ich denke, die Message der Fans kam rüber."Kevin-Prince Boateng erklärte, die Frankfurter Mannschaft "unterstützt die Fans bei der Sache, denn es ist nicht einfach für einen Fan am Montagabend hier her zu kommen, wenn man am nächsten Tag zur Arbeit muss." Man müsse einen Weg finden, dass so etwas nicht noch einmal passiere.Ilsanker spricht KlartextLeipzigs Stefan Ilsanker konnte die Kritik an der ungewöhnlichen Ansetzung zwar nachvollziehen - verurteilte aber die Aktionen des Frankfurter Anhangs aber mit deutlichen Worten."Es ist völlig unnötig, dass die Fans – wobei das eigentlich keine richtigen Fans in meinen Augen sind –, dass die Vollidioten Bälle und Gegenstände aufs Spielfeld werfen und uns dadurch 15 Minuten warten lassen", sagte der Österreicher SPORT1. "Ich denke, wir wollen alle von mehr Fernsehgeldern profitieren und die kommen durch die Montagsspiele einfach herein. Davon profitiert ja nicht nur die Liga, sondern jeder einzelne Verein. Wer das nicht versteht, der braucht nicht ins Stadion zu gehen."Er selbst spiele auch lieber am Samstag oder Sonntag. "Aber wenn wir da ein paar Montagsspiele mit einstreuen, ist das nicht unbedingt der Weltuntergang."Zum Zuschauen am Montagabend im Fernsehen sei es "auch ganz angenehm, weil sonst nichts läuft", erklärte Ilsanker. "Von daher verstehe ich die große Aufregung leider nicht."Banner gegen DFB und DFLMit Schriftzügen wie "Wir pfeifen auf das Montagsspiel - Hier bestimmen wir den Ton", "Fankultur muss leiden, Einschaltquoten steigen" oder "Montags hat selbst mein Friseur frei" zeigten die Anhänger auf den teils humorvollen, teilweise aber auch scharf formulierten Spruchbändern ihren Unmut gegen die Deutsche Fußball Liga (DFL) und den Deutschen Fußball-Bund (DFB). Etliche Zuschauer hatten zudem angekündigt ihre Tickets verfallen zu lassen. Die Vereinsführung der Eintracht hatte sich im Vorfeld mit den Anhängern solidarisiert. Unter anderem erklang unmittelbar vor Spielbeginn über die Stadionlautsprecher Bob Geldofs Rockklassiker "I don't like Mondays".Die Partie zwischen Frankfurt und Leipzig ist das insgesamt 16. Montagsspiel in der Geschichte der Bundesliga. Es ist allerdings das erste, das offiziell aufgrund der bis 2021 geltenden TV-Verträge für diesen Termin angesetzt wurde. Während die DFL immer wieder betont, damit nur ein Zugeständnis an den Amateurfußball und Entlastung für Europa-League-Teilnehmer schaffen zu wollen, sehen die Fans darin ein weiteres Zeichen für die voranschreitende Kommerzialisierung.Mintzlaff wirbt für AufklärungRB-Sportchef Olaf Mintzlaff hatte vor dem Anpfiff bei Eurosport gesagt: "Wir finden das auch schade, dass hier nur 500 und nicht 2000 Fans von uns da sind. Es ist aber nur eines von vielen Spielen. Ich finde es wichtig, den Fans sachlich zu erklären, wieso das gemacht wird." Er bestätigte aber noch einmal, dass alle 18 Bundesligisten mit diesem Montagstermin einverstanden gewesen waren. Die Fans hatten im Vorfeld bereits massive Proteste angekündigt. Zudem boykottierte ein Teil der Anhängerschaft das Spiel. Dennoch waren letztlich 45.100 Zuschauer in der Commerzbank-Arena.weiterlesen...
FC Bayern gegen Besiktas im Fan-Dilemma
Vor dem Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Besiktas Istanbul (ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) sieht sich der FC Bayern München mit ungewöhnlichen Problemen konfrontiert. Die Gäste verzichten freiwillig auf die Karten aus dem ihnen eigentlich zustehenden Gästekontigent von 3800 Karten. Und das stürzt die Bayern in ein kleines Dilemma.So ist der FC Bayern nun verpflichtet, die Karten in den freien Verkauf zu geben. Jedoch muss der Rekordmeister gewährleisten, dass nur Anhänger der eigenen Mannschaft in den Besitz dieser Karten kommen. Sollten sich wider Erwarten doch Gästefans Zutritt zum Stadion verschaffen, droht dem FC Bayern im schlimmsten Fall selbst eine Sanktion."Wir können als Klub, wenn wir die Sicherheitsbestimmungen der UEFA nicht beachten, selbst bestraft werden. Das bedeutet im äußersten Fall sogar Ausschluss von den europäischen Wettbewerben", sagt Dr. Michael Gerlinger, Direktor Recht des FC Bayern der Bild.Um dieses Szenario zu vermeiden, soll es "intensive Einlasskontrollen" geben. Denn es werden wohl trotz des Einlass-Verbotes viele türkische Fans versuchen, in die Allianz-Arena zu gelangen. So soll Anhängern in Besiktas-Kleidung kein Einlass gewährt werden. Bayern reagiert auf Fan-BefürchtungenDie Anhänger der Bayern fürchten deshalb, dass Zuschauer bei den Kontrollen nach ihrem äußeren Erscheinungsbild bewertet werden.Der FC Bayern erklärt dazu: "Weil sämtliche Tickets an die Fans des FC Bayern München vergeben werden müssen, entsteht dem FC Bayern ein Dilemma: Laut Uefa-Reglement (Artikel 15; Artikel 17) ist es zum Zwecke der Fan-Trennung nicht gestattet, Eintrittskarten an Zuschauer der Gastmannschaft weiterzureichen oder zu veräußern. Wenn alle Eintrittskarten an die Fans der einen Mannschaft verteilt werden müssen, dann bedeutet das automatisch den Ausschluss der Fans der anderen Mannschaft. Verantwortlich für den Ausschluss ist in diesem Fall Besiktas Istanbul, weil Besiktas keine Tickets abgerufen hat."Besiktas drohen SanktionenBesiktas verzichtet auf seine Gästekarten, weil der Klub nach gewaltsamen Ausschreitungen seiner Fans im Rahmen des letztjährigen Europa-League-Viertelfinals bei Olympique Lyon von der UEFA mit einem Ausschluss aus allen europäischen Wettbewerben bestraft wurde.Die Strafe ist zunächst auf zwei Jahre auf Bewährung ausgesetzt. Aus Angst vor neuerlichen Krawallen verzichtet Besiktas deshalb schon die komplette Saison auf die Unterstützung der eigenen Fans bei internationalen Auswärtsspielen.weiterlesen...

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KSV Ispringen holt Meistertitel im Ringen
Der KSV Ispringen hat sich zum neuen Deutschen Meister im Mannschafts-Ringen gekrönt. Der Staffel setzte sich im Finale gegen den VfK Schifferstadt durch.Im Rückkampf in der Wilfried-Dietrich-Halle (Schifferstadt) gewann Ispringen mit 12:10. Den Final-Hinkampf am vergangenen Samstag in der Bertha Benz-Halle (Ispringen/Pforzheim) hatte Ispringen vor heimischem Publikum noch mit 11:13 verloren.Schifferstadt, das bereits seit 13 Jahren auf den größten Triumph im Deutschen Mannschaftsringen wartet, muss sich damit weiter gedulden. Ispringen krönte sich nach der Vizemeisterschaft im vergangenen Jahr diesmal mit dem Titel.Die Highlights des Rückkampfes zeigt SPORT1 im DRL-Magazin am Samstag, den 10. Februar, ab 17.30 Uhr im TV.DRL auf SPORT1Die Deutsche Ringerliga (DRL) ist im vergangenen September in ihre Premierensaison gestartet.Neben dem letztjährigen Deutschen Meister Germania Weingarten nahmen die vier Spitzenklubs VfK Schifferstadt, KSV Ispringen, ASV Nendingen und KAV Eisleben an der Liga teil.In Hin- und Rückrunde trafen die fünf Teams an insgesamt 16 Kampftagen aufeinander. SPORT1 begleitete die DRL-Saison in Highlights.weiterlesen...
Dreßen zum Sportler des Monats gewählt
Auf der "Streif", heißt es, gibt es keine Überraschungssiege. Der 24-jährige Thomas Dreßen bewies im Januar das Gegenteil und fuhr ausgerechnet bei jener Hahnenkammabfahrt in Kitzbühel den ersten Weltcupsieg seiner Karriere ein. Für diesen Sensations-Erfolg, der den Garmisch-Partenkirchener auch für die am Wochenende beginnenden Olympischen Spiele in den Favoritenkreis katapultiert, wählten die rund 4000 Sporthilfe-geförderten Athletinnen und Athleten ihn nun zum Sportler des Monats Januar.Platz zwei belegt der 22-jährige Andreas Wellinger, der bei der Vierschanzen-Tournee, der vom ersten Springen an äußerst solide Leistungen zeigte und sich am Ende mit dem zweiten Rang hinter Kamil Stoch, dem Überflieger aus Polen, belohnte. Die ebenfalls 22-jährige Skeletoni Jacqueline Lölling gewann wie auch schon im Vorjahr den Gesamtweltcup der Frauen und belegt Rang drei bei der Wahl zum Sportler des Monats Januar.Kooperation zwischen SPORT1 und der Deutschen SporthilfeDie SPORT1 GmbH ist Kooperationspartner der Deutschen Sporthilfe bei der Wahl zum "Sportler des Monats". Gewählt wird der "Sportler des Monats" regelmäßig von den rund 4000 geförderten Athletinnen und Athleten der Deutschen Sporthilfe. weiterlesen...
Nochmal bis zu 125 Jahre für US-Skandalarzt
Im dritten und abschließenden Prozess im Zuge des Skandals um sexuellen Missbrauch im US-Kunstturnen hat der ehemalige Teamarzt Larry Nassar eine zusätzliche Haftstrafe von 40 bis 125 Jahren erhalten. Bereits im Dezember war Nassar wegen Besitzes von kinderpornografischem Material zu 60 Jahren Gefängnis verurteilt worden, Ende Januar folgte die Verurteilung zu einer Haftstrafe von 40 bis 175 Jahren wegen sexuellen Missbrauchs."Dies beschließt die Strafverfahren gegen Larry Nassar und ich weiß, dass dies dem physischen und emotionalen Leid, das er verursacht hat, kein Ende setzt", sagte Richterin Janice Cunningham am Montag in Charlotte/Michigan.Olympiasiegerinnen unter den OpfernNassar soll in seiner Zeit als Arzt der US-Turnerinnen über knapp drei Jahrzehnte mindestens 265 Mädchen und Frauen sexuell missbraucht haben. Zu seinen Opfern gehörten unter anderem die Olympiasiegerinnen Simone Biles, Aly Raisman, Gabby Douglas, Jordyn Wieber und McKayla Maroney.Vor dem Urteil der Richterin hatte sich Nassar bei seinen Opfern entschuldigt. "Es ist unmöglich zu vermitteln, wie sehr es mir gegenüber jedem, der darin involviert ist, leid tut", sagte er. Die Aussagen der Betroffenen hätten Nassar in seinem "innersten Kern getroffen" und würden "für immer in meinen Gedanken bleiben". Richterin Cunningham entgegnete jedoch: "Ich bin nicht überzeugt, dass Sie wirklich verstehen, was Sie falsch gemacht haben und welch verheerende Einwirkung Sie auf die Opfer sowie deren Familien und Freunde hatten."weiterlesen...
Missbrauchsskandal: US-Teamchef tritt zurück
Nach dem Vorstand des US-Turnverbandes hat auch der für die Kunstturnerinnen zuständige Teamchef Valeri Liukin als Reaktion auf den Missbrauchsskandal um den früheren Teamarzt Larry Nassar sein Amt aufgegeben. Der 51-Jährige hatte im September 2016 die Nachfolge von Marta Karolyi angetreten."Ich habe mich wirklich darauf gefreut, den Turnerinnen Erfolg zu bringen. Aber das gegenwärtige Klima verursacht mir zu viel Stress, Schwierigkeiten und Unsicherheit", sagte der gebürtige Kasache, Reck-Olympiasieger von Seoul 1988.Liukin betreibt im texanischen Plano ein Turncamp. Während des Prozesses gegen Nassar wurde er nicht belastet, auch als möglicher Mitwisser fiel der Name des ehemaligen Reck-Weltmeisters nicht, ganz im Gegensatz zu seiner Vorgängerin Karolyi.Der 54 Jahre alte Nassar war in der vergangenen Woche von einem Gericht in Lansing/Michigan wegen langjährigen sexuellen Missbrauchs von zahlreichen Athletinnen zu einer Haftstrafe zwischen 40 und 175 Jahren verurteilt worden.Von den Ausmaßen des Skandals geschockt zeigte sich das Internationale Olympische Komitee. In einer Erklärung begrüßte das Exekutivkomitee auf einer Sitzung in Pyeongchang die Pläne des Nationalen Olympischen Komitees der USA, einen Unterstützungsfond für die Opfer einzurichten. Die Athleten bei den Winterspielen in Südkorea wurden aufgefordert, sich gegebenenfalls sofort den zuständigen IOC-Mitarbeitern anzuvertrauen.Mittlerweile gibt es Hinweise darauf, dass Agenten des FBI schon zu Beginn der Ermittlungen gegen Nassar im Juli 2015 Kenntnis von den Machenschaften des Mediziners hatten. Nach einem Bericht der New York Times seien noch von diesem Zeitpunkt an bis zur offiziellen Anklage gegen Nassar im September 2016 mindestens 40 Turnerinnen missbraucht worden.weiterlesen...
Ringer-Finale: Schifferstadt legt im Titelkampf vor
Der VfK Schifferstadt hat im ersten Finale um die deutsche Mannschafts-Meisterschaft im Ringen beim KSV Ispringen vorgelegt. Die Athleten des VfK setzten sich in der Bertha Benz-Halle mit 13:11 durch und gehen mit einem Vorsprung in die entscheidenden Kämpfe am kommenden Freitag (9. Feb.).SPORT1 zeigt die Highlights des ersten Finals am Sonntag um 23.30 Uhr im TV. Nach den ersten drei Kämpfen stand es bereits 8:0 für Schifferstadt. Vor allem Iakobi Kajaia, der als klarer Favorit in sein Duell mit Etienne Wyrich gegangen war, hatte einmal mehr sein Können unter Beweis gestellt. Bis zur Halbzeit konnten die Hausherren mit Siegen von Yuri Belonovski und Maxim Sacultan auf 8:4 wieder heran. Doch die Gäste ließen sich den Vorsprung nicht mehr nehmen, auch wenn Ardo Arusaar gegen Georgi Melia im 98 Greco noch einen Sieg errang. weiterlesen...
Vater von Missbrauchs-Opfern geht auf Skandalarzt los
Im Missbrauchsprozess gegen den früheren US-Turnarzt Larry Nassar hat ein Vater von drei Opfern versucht, den Angeklagten während der Anhörung am Freitag zu attackieren. Drei Gerichtsdiener konnten den Mann aber zu Boden reißen und überwältigen. Nassar wurde zwischenzeitlich aus dem Saal gebracht, nach einer 20-minütigen Unterbrechung wurde der Prozess fortgeführt. Am Montag soll das Urteil verkündet werden. https://twitter.com/SportsCenter/status/959445640630726656Nachdem zwei seiner Töchter gegen den ehemaligen Teamarzt der US-Turnerinnen ausgesagt hatten, bat Randall Margraves Richterin Janice Cunningham um "fünf Minuten in einem geschlossenen Raum mit diesem Dämon". Vater in Handschellen Als die Richterin dies verweigerte, bat er um nur eine Minute mit dem Arzt. Auch dies lehnte Cunningham ab, danach ging Margraves auf Nassar los."Ich will diesen Hurensohn", brüllte Margraves, während ihm Handschellen angelegt wurden. Als er abgeführt wurde, ergänzte er: "Was wäre, wenn das euch passieren würde?" Nach einer Entschuldigung gegenüber der Richterin wurde Margraves anschließend wieder freigelassen."Ich schäme mich. Ich bin nicht hier, um meine Töchter in den Hintergrund zu drängen", sagte er: "Ich habe die Kontrolle verloren, ich entschuldige mich huntertmal." Mehr als 265 OpferZu Beginn der mehrtägigen Anhörung am Donnerstag hatte die Richterin von mehr als 265 Missbrauchsopfern Nassars gesprochen. Mindestens 65 von ihnen seien bereit, gegen den ehemaligen US-Teamarzt auszusagen.Der 54-Jährige war bereits in der vergangenen Woche von einem Gericht in Lansing/Michigan zu einer Haftstrafe zwischen 40 und 175 Jahren verurteilt worden. Als Reaktion darauf war wenige Tage später auf Druck des Nationalen Olympischen Komitees der komplette Vorstand des nationalen Fachverbandes USA Gymnastics zurückgetreten.weiterlesen...
Heidemann erklärt Karriere für beendet
Fecht-Olympiasiegerin Britta Heidemann hat 656 Tage nach ihrem letzten Wettkampf nun auch offiziell ihre erfolgreiche Karriere als Leistungssportlerin beendet.Die 35 Jahre alte Kölnerin erklärte am Freitag ihren lange erwarteten Rücktritt von der Planche. Bei ihrem letzten Wettbewerb am 17. April 2016 in Prag hatte die Degenfechterin die Olympia-Qualifikation für Rio de Janeiro verpasst."Volle Power voraus""Ich habe mich nach einem langen Überlegungsprozess entschieden, dass ich den Degen an den Nagel hängen werde", sagte Heidemann im Interview mit dem SID: "Ich möchte volle Power voraus in meine neuen Projekte starten."Heidemann hat sich als Funktionärin bereits einen Namen gemacht. Sie wurde mit den meisten Stimmen in die Athletenkommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) gewählt.Außerdem ist die freie Unternehmensberaterin "Botschafterin Sport für Entwicklung" im Bund und seit dem vergangenen August Aufsichtsratsmitglied des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln.Heidemann kann auf eine höchst erfolgreiche Karriere zurückblicken. Höhepunkt waren die Olympischen Spiele 2008 in Peking, als sie nicht nur Gold gewann, sondern mit ihrer Mahnung zu mehr Diplomatie im Umgang mit dem chinesischen Regime weltweit zu einem der Gesichter der Spiele wurde.China-BezugDie damals 25-Jährige lebte selbst einige Monate in China, spricht fließend Mandarin und schloss ihr Studium der chinesischen Regionalwissenschaften erfolgreich ab.Außerdem gewann Heidemann noch zweimal Olympia-Silber (2004 in Athen und 2012 in London) und elf Medaillen bei Fecht-Weltmeisterschaften.Vermissen werde sie vor allem den Moment, "wenn man im Fechten den letzten Treffer setzt. Das ist ein berauschendes Gefühl."weiterlesen...
3:32! Rekord-Pleite für deutsche Wasserballerinnen
Deutschlands Wasserballerinnen haben zum Auftakt des neuen Europa Cups für Nationalmannschaften einen historischen Tiefpunkt erreicht:Beim Vorrundenturnier der Gruppe B im griechischen Volos unterlag die neuformierte und stark verjüngte Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes dem Team des Gastgebers mit 3:32 (0:9, 0:7, 0:8, 3:8).Bei einer Spielzeit von 4 mal acht Minuten trafen die Griechinnen damit im Minutentakt.Die Pleite gegen den WM-Siebten war die höchste Niederlage einer DSV-Mannschaft seit der Länderspielpremiere im Jahre 1984. Erst im Schlussviertel trafen Carmen Gelse, Belén Vosseberg und Sophia Eggert für die deutsche Auswahl, die im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2024 im kompletten Neuaufbau stecken.Am Freitag folgt bei dem Fünferturnier ein Doppelauftritt gegen Europameister Ungarn (10.00 Uhr MEZ) und den internationalen Underdog Israel (18 Uhr), ehe es am Sonnabend zum Abschluss gegen den Olympiazweiten Italien geht (19 Uhr).weiterlesen...